Tobias Dresen Blog und News

  Teil 7 – Die Interviews

Written on 6. Juli 2016   By   in Allgemein, Buch schreiben 2.0, News

Teil 7 – die Interviews

Mir wurde die Gelegenheit zuteil, dass ich mit ein paar wunderbaren Menschen über ihre Krebserkrankung sprechen konnte. Als ich die Idee dazu hatte, war mir nicht klar, wie hoch die Bereitschaft dazu ist. Auch habe ich feststellen können, dass ein großer Rede- und Mitteilungsbedarf besteht. Es kann bei einem Buch wie meinem natürlich nicht das gesamte Spektrum abgedeckt werden. Mir war es jedoch wichtig unterschiedliche Krebsvarianten in das Buch einfließen zu lassen. Am Ende sollten es fünf Gespräche werden.

Hodenkrebs, Leukämie, Hirntumor und Schilddrüsenkrebs, sowie ein Interview mit einer Krankenschwester.

Aus technischen Gründen hat es ein weiteres Interview leider nicht ins Buch geschafft.

Es mag seltsam anmuten, wenn ich behaupte, dass mir die Gespräche sehr viel Spaß gemacht haben. Mit unter musste ich schlucken, als ich die Geschichten hinter der Krankheit hörte, obwohl die Atmosphäre immer locker und ungezwungen war.

Diese Mischung aus Redebedarf und dem Willen, mich bei meinem Projekt zu unterstützen war großartig. Auch die Gespräche vor und nach den Interviews waren interessant und lehrreich. Ich durfte Menschen aus einer neuen Perspektive kennen lernen. Doch wo Licht ist, fällt bekanntlich auch Schatten. In diesem Fall war es das Abtippen der Audiodateien. Hinhören, tippen, zurückspulen, teilweise umformulieren zum besseren Verständnis. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Eine Stunde Interview benötigtzwischen drei und vier Stunden Zeit zum Abtippen. Leider gehörte auch kürzen dazu.

Wir neigen im Gespräch dazu, Dinge zu wiederholen oder in einen anderen Kontext zu stellen. Unteranderem musste ich bei solchen Stellen den virtuellen Rotstift zücken. Als ich das letzte Interview endlich fertig hatte, war ich froh mit diesem sehr technischen Teil fertig zu sein. Dennoch ist nicht viel Zeit vergangen, bis ich wieder Lust verspürte, weitere Interviews zu führen. Daher werde ich nach der Buchveröffentlichung in unregelmäßigen Abständen mit weiteren Interessierten (Patienten und Krankenpflegern) Gespräche führen, die dann auf der Homepage veröffentlicht werden und eventuell als kostenloses(?) E-Book in Ergänzung zum Buch veröffentlicht werden. Hier würde es sich dann auch anbieten, die bereits geführten Interviews (Einverständnis der Interviewpartner vorausgesetzt) ungekürzt zu veröffentlichen.

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